Hier geht's direkt zur Petition
Jemand hat Texte zusammengestellt, die zur Petition benutzt werden koennten. Wer will kann davon gern was nutzen:
Jedes Kind ist einzigartig und individuell. Desh. sollte es
vielfältige Möglichkeiten geben bei denen sich jedes Kind
individuell nach seinen Fähigkeiten entwickeln kann. Auch für
Schulgründungsinitiativen u. freie Schulen ist es nützlich durch
mehr Möglichkeiten u. vereinfachte Verfahrensweisen weniger
bürokratischen Aufwand zu haben.
Bitte die Petition 11495
online bis 16.06.2010 mitzeichnen: Schulwesen - Hausunterricht
straffrei stellen vom 20.04.2010
Der Deutsche Bundestag möge
beschließen ...das häusliche Lernen bzw. den Hausunterricht zu
erlauben und straffrei zu stellen.
Hausunterricht oder
Homeschooling wird in allen EU Ländern und englisch sprachigen
Ländern bereits schon länger mit großem Erfolg praktiziert und
erweist sich immer mehr als der Bildungsweg der Zukunft. In
Deutschland ist es eine noch weitgehend unbekannte und mit
zahlreichen Vorurteilen behaftete Form des Lernens. Die unzureichende
Vermittlung von ethischen und moralischen Grundwerten an öffentlichen
Schulen, Gewalt und Mobbing, negative Sozialisation der Kinder,
fehlende Lernfreude, sinkendes Bildungsniveau, die Unfähigkeit
vieler Schulen Kinder individuell zu fördern und ihrem persönlichen
Begabungsprofil zu bilden, haben dazu geführt, dass immer mehr
Eltern sich Alternativen im bestehenden Bildungssystem wünschen. Bis
dato existiert die Schulpflicht in Deutschland statt einer
sinnvolleren Lernpflicht. Schule wird somit in Deutschland direktiv
verordnet. Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten wollen, müssen
mit staatlichen Strafmaßnahmen wie Bußgeldern rechnen und werden
somit unnötig kriminalisiert. Es sollte mündigen Bürgern frei
gestellt sein wo sie ihren Kindern Bildung zukommen lassen. Alle
staatlichen Sanktionsmaßnahmen gegen Eltern, die ihre Kinder selbst
unterrichten, sollten aufgehoben werden.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11495
(bzw.
https://epetitionen.bundestag.de/
und nach der Petitionsnummer 11495 oder der Überschrift der Petition
suchen)
Jede Stimme zählt! Die online Mitzeichnung kann ganz
einfach erfolgen. Nach einer Registrierung Petition mitzeichnen
anklicken.
-Auf der Petitionsseite "registrieren"
auswählen. Formular ausfüllen und ein frei wählbares Passwort
eingeben.
-In wenigen Minuten erhält man eine E-Mail mit dem
eigenen Benutzernamen.
-In dieser E-Mail den Link zur
Fertigstellung der Registrierung anklicken.
-Jetzt erneut die
Seite der Hausunterricht-Petition aufrufen und auf "Petition
mitzeichnen" klicken.
Es können alle Personen die
Petition mitzeichnen, auch Minderjährige u. Personen aller
Nationalitäten.
Auch für freie Schulen und
Schulgründungsinitiativen ist das Thema interessant, denn dann
können sie mit weniger bürokratischen Aufwand Schulen, Lerngruppen,
Lernorte gründen und verwalten.
Insgesamt geht es um eine
Bereicherung, um mehr Möglichkeiten, um mehr Bildungsvielfalt, damit
für jeden etwas dabei ist und jeder so lernen kann, wie seine
individuellen Bedürfnisse es erfordern.
Es gibt so viele Gründe außer den schon genannten, warum eine
leichte Lockerung der bestehenden Schulpflicht schon ein Gewinn wäre.
Selbst das, was rechtmäßig zugesichert ist, müssen sich manche
Familien erst erklagen, andere kommen gar nicht auf die Idee zu
klagen oder hätten nicht die Kraft oder die Mittel dazu.
Eine
Mutter z.B., die erst einklagen mußte, daß ihr Sohn mit Handicap
nicht auf die Sonderschule kommt sondern auf die normale Schule.
Dafür hat es eine Rechtsgrundlage, eigentlich dürfte man gar nicht
erst an die Eltern mit dem Ansinnen der Beschulung ihrer
gehandicapten Kinder in Sonderschulen herantreten, aber wer weiß das
schon. Die normale Schule kann die Integration des Jungen natürlich
nicht leisten (dazu müßten sich die schulischen Strukturen ändern),
jetzt ist er deswegen zu Hause und die Verfolgung der Familie -
momentan mit Bußgeldbescheiden - hat begonnen.
Ein anderes
Beispiel, ein Mädchen mit Handicap wird wegen
hochgradiger
Lärmempfindlichkeit und Unruhe offiziell
ausgeschult, zu Hause lernt sie lesen, schreiben und
Grundrechenarten. Als sie 17 1/2 ist, entzieht das Jugendamt der
Mutter das Sorgerecht, wegen angeblicher mangelhafter Förderung und
zur medizinischen Diagnostik (die Mutter hatte natürlich genug
medizinische Versorgung für ihre Tochter in Anspruch genommen, aber
nach den Erkenntnissen, die sie durch das Zusammenleben mit ihrer
Tochter selber gewann, was dem Jugendamt nicht ausreichend war oder
einfach nicht paßte). Die junge Frau sitzt seitdem beinahe fünf
Jahre in einer geschlossenen Unterbringung, wo sie mißhandelt,
möglicherweise sogar mißbraucht wird, und wo vermutlich
medizinische Experimente mit ihr gemacht werden. Juristisch wird der
Fall immer wieder verschleppt. Alle Hilfsorganisationen, welche die
Mutter kontaktiert hat, sind entsetzt, aber niemand hat eine
Handhabe, weil das Heim die Türen verschlossen
hält, und die
Heimaufsicht mit dem Heim etc. sowieso nur zusammenarbeitet
anstatt
wirksam zu kontrollieren. Ohne Schulbesuchspflicht wäre es
vermutlich nie soweit gekommen, denn die ersten Probleme gab es wegen
der angeblich nicht vorhandenen Förderung (die bei uns ja nur in
Institutionen stattfinden
kann).
https://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/html/melissa.html
https://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/html/hochbegabung_brandenburg.html
Skandalöse
Schikane des brandenburgischen Jugendamtes gegen hochbegabtes Kind
Die Eltern, beide Ingenieure, versuchen in vorbildlicher Weise,
ihre hochbegabten Kinder optimal zu fördern, und haben ihre
zehnjährige Tochter Bernicia, die in der Grundschule vor Langeweile
und Frustration "die Wände hoch ging", eine Zeitlang sehr
erfolgreich zu Hause unterrichtet. Deswegen wurde nun das elterliche
Sorgerecht eingeschränkt. Ab Montag, 22.Juni 2009 wird das Kind, das
soeben Landesmeisterin im Judo wurde, mehrere Instrumente spielt und
auch sonst ungewöhnlich erfolgreich ist, mit der Diagnose
"Schulphobie" zwangsweise in eine ganztägige
psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Dort muss sie sich täglich
bis 18 Uhr aufhalten, wird daher weder weiter Judo machen noch sonst
ihren Begabungen und Interessen nachgehen können. Ist das die
Begabtenförderung, von der landauf, landab die Rede ist?
Die
Eltern sind mittlerweile bereit, auf Homeschooling zu verzichten und
wünschen sich lediglich, dass ihre Tochter wie ihr älterer Bruder
(der bereits 4 Klassen übersprungen hat) ein für sie erträgliches
Gymnasium in der Nähe besuchen darf, doch bereits dieser Wunsch wird
ihnen als Arroganz und Eigenmächtigkeit ausgelegt. Schon wurde die
Sorgerechtseinschränkung auch für den fünfjährigen, ebenfalls
sehr begabten Jüngsten der Familie angedroht, falls die Eltern auf
die Idee kommen sollten, das Kind ebenfalls z.B. durch vorzeitige
Einschulung seinen Anlagen entsprechend fördern zu wollen.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1224604&kat=10
http://www.rdl.de//index.php?option=com_content&task=view&id=3493&Itemid=145
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1671649&em_cnt_page=1
(eine
erschütternde Geschichte, unglaublich, aber
wahr)
http://de.wikipedia.org/wiki/In_Sachen_Kaminski
Eine
ähnliche Geschichte, die auch einen realen Hintergrund hatte, wurde
vor ein paar Jahren verfilmt. Der Film hieß "in Sachen
Kaminski" - in dem Film gewinnt die Familie letztendlich eine
Klage vor dem EuGH und die Tochter kann wieder
zurück.
http://www.menschenskinder2000.de/modules.php?name=News&file=print&sid=60
http://initiative-kinderheim.blogspot.com/
Mutmaßlicher
Betrug, Untreue und andere Straftaten bedrohen das Kindeswohl in der
"Mattisburg", einem Kinderheim in Ostvorpommern. Diese
Bürgerinitiative deckt die herrschenden Missstände auf und
engagiert sich gegen den verantwortlichen Vorstand und die
Heimleitung.
Bücher zum Thema (eine Auswahl):
http://www.amazon.de/Denn-mein-Leben-ist-lernen/dp/3924195447/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1274442074&sr=8-1
Denn
mein Leben ist lernen: Wie Kinder aus eigenem Antrieb die Welt
erforschen von Olivier Keller
Auf der Suche nach den
Dimensionen des ursprünglichen Lernens begleitete Olivier Keller
über viele Jahre Familien, die sich bewußt entschieden haben, ihre
Kinder in ihren Lebens- und Lernprozessen achtsam zu begleiten.
Dieses Buch zeigt, wie sich Kinder entfalten, denen die Möglichkeit
gegeben wird, die Welt ohne Einmischung und Lenkung von außen zu
erforschen. Eine reichbebilderte Dokumentation, die Eltern wie
Pädagogen Mut macht, eigene Wege zu gehen und Neuland zu betreten.
Ein Buch, das klar und praxisnah Impulse gibt, das alltägliche Leben
mit Kindern neu zu überdenken. Damit der Forschungsdrang, die
Kreativität und die Lebendigkeit von Kindern erhalten werden
können.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937797122/mitkindernl07-21/
Schulfrei:
Lernen ohne Grenzen von Stefanie Mohsennia
Ob in
Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Japan, der Schweiz oder
Australien - zwei Millionen Kinder in den Industrienationen gehen
nicht in die Schule. In ihren Heimatländern gilt statt der
Schulpflicht eine Bildungspflicht. Sie lernen freiwillig, engagiert,
erfolgreich - und oftmals vollkommen ohne formellen Unterricht. Ihr
Lernen kennt keine Grenzen. Stefanie Mohsennia zeigt, wie
selbstständiges, eigenverantwortliches Lernen funktioniert. Zu Wort
kommen Pädagogen und Bildungsexperten ebenso wie Kinder und Eltern,
die von ihrem Alltag berichten. Leben ohne Schule - ein Lernmodell
auch für Deutschland?
http://www.amazon.de/22-ich-war-nie-Schule-22/dp/3898832287/ref=pd_cp_b_0
und
ich war nie in der Schule: Geschichte eines glücklichen Kindes von
Andre Stern
Jetzt erzählt Andre Stern, der nie eine Schule
besuchen musste, kurzweilig und lebendig vom Reichtum seines
kindlichen Alltags ohne Stress und Leistungsdruck. Er berichtet, wie
er schon mit drei Jahren lesen lernte und warum es in Ordnung war,
dass er es erst mit acht richtig konnte. Er erzählt, wie es kommt,
dass er heute so ziemlich alles reparieren kann, welche Offenbarung
die Kreiszahl Pi für die Konstruktion seiner Lego-Bagger war, wie
das Werk von Marcel Proust seinen Charakter formte und wie sich
Informatik und die Musik von Antonín Dvofiák in seinem Kopf
anfühlen. Europaweit gibt es inzwischen eine Debatte darüber, ob
die Schulen unsere Kinder nicht in ein Korsett zwängen, das für die
meisten zu eng ist und sogar krank machen kann. Zu dieser Debatte
soll André Sterns Buch ein undogmatischer Beitrag sein. Es enthält
kein Patentrezept, sondern einfach die persönliche Geschichte eines
Kindes, das ungestört und mit einer eindrucksvollen Lernfreude seine
Talente entdecken und entfalten konnte. Sie endet mit einem
glücklichen, erfolgreichen, umfassend gebildeten
Mann.
http://www.amazon.de/Das-Teenager-Befreiungs-Handbuch-erfolgreich/dp/3934719252/ref=pd_sim_b_3
Das
Teenager Befreiungs Handbuch: Glücklich und erfolgreich ohne Schule
von Grace Llewellyn
Glücklich und erfolgreich ohne
Schule
Warnung: Lassen Sie dieses Buch auf keinen Fall in die
Hände eines aufgeweckten Teenagers gelangen, den die Schule anödet.
Er könnte sich der Fülle seiner Möglichkeiten und Stärken bewusst
werden. Dieses Buch ist gefährlich. Es widerspricht allen üblichen
Weisheiten über Schulabbrecher und die Wichtigkeit von
Schulabschlüssen. Es wirkt belebend und inspirierend. Lassen Sie
dieses Buch auf keinen Fall in die Hände eines aufgeweckten,
frustrierten Jugendlichen gelangen, den das Schulsystem anödet. Die
Autorin kann für das daraus möglicherweise entstehende Glück und
das Gefühl von Eigenverantwortung keinerlei Verantwortung
übernehmen.
Über den Autor: Grace Llewellyn war eine gute
Schülerin und wurde eine noch bessere Lehrerin. Nur liebte sie ihre
Schüler zu sehr, um dauerhaft übersehen zu können, dass die Schule
die ursprüngliche, vitale Forscherneugierde und den Wissensdrang von
Kindern abstumpft, bis die meisten nur noch lustlos mit abgestandenen
Fakten jonglieren, anstatt selbst zu denken. Irgendwann wurde ihr
klar, dass Schule nicht notwendig die beste Antwort auf das Leben
junger Menschen ist, und sie wurde zu einer Pionierin der freien
Bildung, wie sie in den USA bereits 6% der Schulkinder nutzen – und
ihre Zahl wächst rasant.
http://www.amazon.de/Das-Freilerner-Buch-Betrachtungen-Leben-Schule/dp/393779705X/ref=pd_sim_b_5
Das
Freilerner-Buch: Betrachtungen zum Leben ohne Schule von Jan
Hunt
Die Herausgeberin Jan Hunt ist Mutter und
Elternberaterin. Manchen ist vielleicht ihr Buch Mensch Kind bereits
bekannt. Zum Thema Freilernen beteiligt sie sich mit einigen eher
allgemein beratenden Beiträgen, in denen ihre Erfahrung als
Lernbegleiterin ihres inzwischen erwachsenen Sohnes durchscheint.
Mary van Doren, Nanda van Gestel und Kim Houssenloge erzählen
dagegen ganz persönlich, wie sie als Mütter durch ihre Kinder zum
natürlichen Lernen kamen und wie sie diese unterstütz(t)en.
Der
rote Faden, der die beitragenden Eltern, Lehrer und Wissenschaftler
vereint, ist das Vertrauen, die unentbehrliche Grundlage in der
Begleitung frei Lernender. Vertrauen, dass die Menschen von Anfang an
fähig sind, sich das anzueignen, was sie interessiert und dass sie
neben einer umfangreichen Bildung Wege finden, um zu den benötigten
Informationen Zugang zu bekommen: Erfahrungswerte früherer
Unschooler bestätigen, dass selbstbestimmt gebildete Menschen
selbständig, verantwortlich und kreativ sind und eine
überdurchschnittliche soziale Kompetenz vorweisen.
http://www.amazon.de/Schlu%C3%9F-mit-Schule-Menschenrecht-bilden/dp/3981044452/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1274442345&sr=1-1-spell
Schluß
mit Schule!: Das Menschenrecht, sich frei zu bilden von Bertrand
Stern
Wenn im allgemeinen von Schule gesprochen wird, so
zumeist, um ihre Mißerfolge zu beklagen und um Verbesserungen zu
fordern. Damit bleibt verheimlicht, daß die Institution Schule an
sich das Problem ist, dem selbst mit mehr Mitteln nicht beizukommen
ist: Noch so gut gemeinte Maßnahmen würden lediglich in eine jener
vielen Reformen münden, die das System vielmehr erhalten und
erneuern. Ein ganz anderer Ansatz ergibt sich aus der Betrachtung des
Menschen als eines Subjekts - nicht eines zu erziehenden, zu
bildenden Objekts! Und aus der Feststellung, Sich-Bilden sei eine
Fähigkeit und ein Bedürfnis, die den Menschen gattungsmäßig
kennzeichnen. Dies wirkt sich nicht allein auf eine völlig neue
Gestaltung von Bildung aus; ein gewandeltes Selbstverständnis
bedingt auch einen Rückbezug der Staatlichkeit auf ihre
verfassungsgemäß freiheitliche und demokratische Aufgabe und
Funktion als dienende Instanz. In diesem Buch faßt der Philosoph
Bertrand Stern nicht nur drei Jahrzehnte Erfahrungen mit einer
radikalen Schulkritik zusammen; er animiert geradezu, aus dem
schulischen Tabu und System auszubrechen, damit Menschen endlich sich
frei bilden können, ist doch diese Gabe eine Widerspiegelung des
Menschen und seiner Lebendigkeit. Und er eröffnet – bisher
verstopfte – Horizonte auf Bildungs-Landschaften, deren kreative
und aktive Gestaltung eine uns aufgetragene Herausforderung und
Aufgabe ist.
http://www.amazon.de/Entschulung-Gesellschaft-Streitschrift-Ivan-Illich/dp/3406494862/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1274701869&sr=1-1
Entschulung
der Gesellschaft: Eine Streitschrift von Ivan Illich
Für Ivan
Illich ist die Schule das wirksamste Instrument zur Vorbereitung der
Kinder auf ein entfremdetes Leben unter Leistungs- und Konsumdruck.
Nicht zuletzt deshalb zählt er die uns geläufige Institution
"Schule" zu den primären Ursachen für die Ausbreitung
sozialer Ungleichheiten. Doch belässt es Illich nicht bei dieser
provokanten Feststellung, die, 1972 erstmalig in Deutschland
veröffentlicht, eine Welle der Empörung und dauerhafte Diskussion
auslöste. Ziel eines guten Bildungswesens müsse vielmehr sein,
allen, die lernen wollen, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens Zugang zu
vorhandenen Möglichkeiten zu gewähren; es sollte allen, die ihr
Wissen mit anderen teilen wollen, Vollmacht geben, diejenigen zu
finden, die von ihnen lernen wollen; es sollte allen, die der
Öffentlichkeit ein Problem vorlegen wollen, Gelegenheit schaffen,
ihre Sache vorzutragen. Die Abschaffung der sogenannten "Regelschule"
zugunsten eines Netzes "geselliger, kommunikativer"
Einrichtungen wäre die Vora ussetzung, um diese Zielsetzung zu
verwirklichen.
Seiner Meinung nach sollte es Jedem zu jeder Zeit
möglich sein, sich selbst seinen Bedürfnissen gemäß zu entwickeln
und zu bilden. Wesentliches würde ohnehin überwiegend außerhalb
der Schule gelernt, in Gesprächen, Büchern oder durch
interessengeleitete Aktivitäten.
http://www.amazon.de/Dein-kompetentes-Kind-Wertgrundlage-sachbuch/dp/3499625334/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1274443036&sr=8-1
Dein
kompetentes Kind: Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die
ganze Familie von Jesper Juul
Auf der Suche nach neuen Werten
für die Kindererziehung und eine moderne Familie ist eines deutlich
geworden:Kinder haben von Anfang an eine eigene Persönlichkeit und
sind damit menschlich und sozial kompetente Partner ihrer Eltern. Wir
Erwachsenen müssen lernen, auch störendes Verhalten in Botschaften
zu übersetzen. Denn Erziehung ist ein Entwicklungsprozess – für
die Eltern ebenso wie für die Kinder.
Über den Autor: Jesper
Juul, geboren 1948 in Dänemark, ist Gruppen- und Familientherapeut,
Lehrer sowie Konfliktberater. Er leitete von 1979 - 2004 das "Kempler
Institut of Scandinavia".
http://www.amazon.de/Von-Erziehung-zur-Einf%C3%BChlung-gemeinsam/dp/3936855641/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1271857833&sr=1-1
Von
der Erziehung zur Einfühlung: Wie Eltern und Kinder gemeinsam
wachsen können
von Naomi Aldort
Liebe, emotionale
Sicherheit und Selbstbestimmtheit sind die größten Geschenke, die
wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können. Doch oft gelingt
uns das nicht. Zwar sind wir es leid, ständig zu schimpfen,
Konsequenzen anzudrohen oder sonstwie Druck auszuüben, doch alle
Welt scheint davon überzeugt zu sein, dass es eben leider nicht
anders geht.
Naomi Aldort belehrt uns eines Besseren. Sie zeigt
uns, wie wir den alltäglichen Erziehungskampf beenden, die Waffen
niederlegen und dennoch dafür sorgen können, dass unsere Kinder
gedeihen und zu einem verantwortungsvollen Menschen
heranwachsen.
Doch hier erwartet Sie keine neue Anleitung, wie man
Kinder auf möglichst angenehme und einfache Art und Weise steuern
kann. Es geht um mehr, es geht um's Ganze - es geht um eine andere
Art mit Kindern zu leben.
Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht ein
wirkliches Verständnis für das Kind, das ihm erlaubt, selbst sein
Bestes zu geben. Und zwar nicht, weil es Strafe fürchtet oder
gefallen möchte, sondern aus seinem eigenen freien Willen heraus.
Weil es sich verstanden fühlt und frei entfalten darf. Nicht
Kontrolle ist das Ziel von Erziehung, sondern wahre Kooperation.
Von
der Erziehung zur Einfühlung ruft uns ins Bewusstsein, dass wir
unseren Kindern und unserem natürlichen Instinkt, sie bedingungslos
zu lieben, wirklich vertrauen können. Zudem enthält das Buch
zahlreiche praktische Beispiele und konkrete Vorschläge, wie man das
Konzept der Kontrolle hinter sich lassen und Authentizität an deren
Stelle treten lassen kann.
http://www.amazon.de/Liebe-wachsen-Liebevolle-Erziehung-gl%C3%BCckliche/dp/3932022149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1271857041&sr=1-1
In
Liebe wachsen: Liebevolle Erziehung für glückliche Familien
Carlos González ist überzeugt davon, "dass Kinder im
Grunde gut sind, dass ihre emotionalen Bedürfnisse wichtig sind und
dass wir Eltern ihnen Liebe, Achtung und Aufmerksamkeit schulden".
Auf dieser Grundlage erklärt er, warum Kinder die Nähe der Mutter
brauchen, nicht alleine schlafen möchten, Aufmerksamkeit suchen oder
eifersüchtig reagieren. Er zeigt uns all die positiven Eigenschaften
unserer Kinder: Uneigennutz, Großzügigkeit, Gelassenheit,
Großherzigkeit, Mut, Diplomatie, Ehrlichkeit, Kontaktfreude und
Verständnis. Basierend auf seinem Bild vom Kind analysiert González,
warum die heute gängigsten Ansätze in der Kindererziehung, wie zum
Beispiel Schlaftraining, Grenzen setzen, Auszeit oder auch
Frühförderung, überflüssig, kontraproduktiv oder sogar schädlich
sein können. Dr. González ist ein leidenschaftlicher Anwalt der
Kinder. Indem Dr. González ganz grundsätzliche Überzeugungen der
Erwachsenen bezüglich ihrer Kinder hinterfragt, eröffnet er eine
neue, erst wirklich humane Blickweise auf die kindliche Eigenart und
Entwicklung.
http://www.amazon.de/Schlafen-Wachen-Ein-Elternbuch-Kindern%C3%A4chte/dp/3906675033/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1271857041&sr=1-2
Schlafen
und Wachen: Ein Elternbuch für Kindernächte
Hier schreibt
nicht nur der Wissenschaftler und Kinderarzt Dr. William Sears,
sondern auch der erfahrene Vater einer großen Familie. Er verbindet
die Ergebnisse der Schlafforschung mit großem psychologischem
Einfühlungsvermögen und tiefem Respekt vor der Persönlichkeit des
kleinen Kindes. Dr. Sears verspricht auf schwierige Fragen keine
einfachen Antworten - gerade deshalb ist dieses Buch so wertvoll für
Eltern, die ihre Aufgabe ernst nehmen. Familien auf der ganzen Welt
haben von seinen Anregungen profitiert.
http://www.amazon.de/Geborgene-Babys-Beziehung-statt-Erziehung/dp/3937797106/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1271245058&sr=1-1
Geborgene
Babys: Beziehung statt Erziehung
----------------------------------------------------------
DVD's
(eine
Auswahl)::
http://www.tologo.de/demokratische-schulen-dvd/
Demokratische
Schulen DVD
Ein Film über die Lust zu lernen von: Jan Gabbert
An
demokratischen Schulen können Schüler selbst entscheiden, was und
wie sie lernen. Dort gibt es keine Lehrpläne, keine Zensuren und
Prüfungen sind freiwillig. Schüler und Lehrer haben die gleichen
Rechte und organisieren gemeinsam ihre Schule. Bei Entscheidungen hat
jeder eine
Stimme…
http://www.tologo.de/sudbury-schulen-dvd/
Sudbury-Schulen
DVD
Interviews mit Schülern, Mitarbeitern, Eltern und
Absolventen
von: Henning Graner, Martin Wilke
An
Sudbury-Schulen entscheiden die Kinder und Jugendlichen selbst, womit
sie ihre Zeit verbringen. Niemand wird zum Lernen gezwungen.
Unterricht kommt nur auf ausdrücklichen Wunsch seitens der Schüler
zustande.
Die Schule wird demokratisch durch die Schulversammlung
geleitet. Schüler und Mitarbeiter verfügen unabhängig vom Alter
über das gleiche Stimmrecht.
http://www.denkmal-film.de/
Leerjahre
- Die Deutschen und die Schule
(auch ein sehr guter Film
!!!)
http://www.pretty-cool-system.de/
Film
Pretty Cool SystemDie Kinderrechtsgruppe K.R.Ä.T.Z.Ä. aus Berlin
setzt sich seit 1992 für grundlegende Veränderungen im Schulsystem
ein. Seit vielen Jahren besucht sie außergewöhnliche Schulen in
anderen Ländern und berichtet darüber in Deutschland.
Im April
2004 reiste eine 14-köpfige Gruppe für 2 Wochen mit 4 Kameras nach
Israel. Es entstanden Interviews mit Absolventen, Schülern, Eltern
und Mitarbeitern der Demokratischen Schule in Hadera. Die Schule
wurde 1987 gegründet und arbeitet zur Zeit mit ca. 350 SchülerInnen
im Alter zwischen 4 und 18 Jahren.Eine der größten Demokratischen
Schulen weltweit befindet sich in Israel. Schüler entscheiden dort
selbst, was sie lernen. Lehrer und Schüler haben gleiche Rechte. Bei
Entscheidungen hat jeder eine Stimme.
Der Film Pretty Cool System
zeigt zahlreiche Szenen, die einen Einblick in das vielfältige
Schulleben gewähren. Schüler sowie Absolventen erzählen von ihren
Erfahrungen.
----------------------------------------------------------
Infos
im Netz (eine kleine
Auswahl):
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/872/503100/text/
Bildung
ohne Lehrer ''Schule ist Sklaverei'' und "Die deutschen Bürger
sind das Produkt von Zwangserziehung"
17.02.2010
Interview:
Maria Holzmüller
Der Amerikaner James Bach ist erfolgreicher
Softwareentwickler und Autor - ohne Schulabschluss. Er erklärt,
warum Schule Kindern schadet und was im Berufsleben wirklich zählt.
Der Amerikaner James Bach war leitender Manager bei Apple, ist
erfolgreicher Softwareentwickler und Autor - ohne Schulabschluss. Er
ist überzeugt davon, dass Unschooling für Kinder das Beste ist -
und rät jedem, der keine Lust auf Schule hat, sie einfach
abzubrechen. In Interview erklärt er, warum Schule schadet und was
im Berufsleben wirklich zählt.
sueddeutsche.de: Welche
Erinnerungen haben Sie an Ihre Schulzeit?
James Bach: Ich war
ständig wütend, weil ich in diesem Klassenzimmer sitzen und
unsinnige Dinge tun musste, die Lehrer von mir verlangten. In der
Grundschule war es noch okay, da fand ich es spannend. Aber als es
mit Hausaufgaben losging, war Schluss mit lustig. Ich wollte lieber
fernsehen oder im Wald spielen und die Welt
entdecken.
sueddeutsche.de: Was ist das Wichtigste, was Sie in der
Schule gelernt haben?
Bach: Ich habe gelernt, wie man sich als
Sklave fühlt. Schule ist moderne Sklaverei. Da stehen Lehrer, die
den Kindern sagen: "Du musst machen, was ich dir befehle. Ganz
egal, ob du willst oder nicht." Das ist ein destruktives System.
Kinder werden ohne Respekt behandelt. Deshalb gibt es so viele
aggressive Jugendliche: Sie alle stecken in einem System fest, das
sich nicht um sie schert. Ich habe darauf reagiert und die Schule mit
16 Jahren abgebrochen.
sueddeutsche.de: In der Schule kann man
nicht immer das machen, wozu man Lust hat. Bereitet das nicht auf das
Berufsleben vor?
Bach: Alle sagen, auch als Erwachsener hätte man
bestimmte Pflichten und Verantwortung. Das ist Blödsinn. Als
Erwachsener hat man völlige Freiheit. Alles was man tut, tut man aus
einer eigenen Entscheidung heraus. Alle Pflichten wählt man selbst.
Ich tue nur, wozu ich Lust habe - und verdiene gut
damit.
sueddeutsche.de: Sie ermuntern Jugendliche dazu, die Schule
abzubrechen, weil Sie selbst damit Erfolg hatten. Sind Sie nicht die
große Ausnahme?
Bach: Nein, ich bin ein Mensch mit Schwächen,
wie alle anderen auch. Beispielsweise habe ich keine Disziplin im
Lernen und Arbeiten. Manchmal kann ich berufliche Termine nicht
einhalten, weil ich während der Arbeitszeit ein interessantes Buch
entdecke, das mich fesselt. Dann muss ich den Termin verschieben. Das
mache ich nicht gerne, aber so ist es einfach. Mit 15 dachte ich, ich
hätte keine besonderen Talente. Ich wurde beinahe depressiv
deswegen. Aber jeder findet irgendwann seine ureigenen Fähigkeiten,
wenn er es zulässt und sich nicht durch irgendwelche
Bildungsinstitutionen quält.
sueddeutsche.de: Ihr Sohn hat sich
mit 14 Jahren dazu entschlossen, ebenfalls die Schule abzubrechen.
Hat das Ihre Sicht auf die Dinge verändert?
Bach: Als Vater spüre
ich natürlich Angst. Ich möchte, dass mein Sohn gut in Mathematik
ist, dass er Geschichte lernt oder Latein. Aber er tut es nicht. Er
lernt eigentlich gar nichts - außer er steht vor einem konkreten
Problem. Dann lernt er, was er braucht, um dieses Problem zu lösen.
Aber selbst wenn ich ihn unter Druck setzen würde: Er würde es
machen, wie Schulkinder in der ganzen Welt. Sie tun so, als ob sie
etwas lernen, aber sofort nach der Prüfung vergessen sie es wieder.
sueddeutsche.de: Wenn nicht in der Schule - wie lernen Kinder am
besten?
Bach: Ich glaube, bis sie 30 Jahre alt sind, sind sie
sowieso ziellos und verwirrt, erst danach werden sie anfangen,
wirklich das zu lernen, was ihnen wichtig ist und was sie weiter
bringt. Ich zum Beispiel bin inzwischen ein sehr intellektueller
Mensch, ich lese Mathematikbücher, weil ich sie spannend finde, ich
interessiere mich für Philosophie, ich liebe Geschichte. Und das
macht mich geduldig. Ich weiß, dass auch mein Sohn irgendwann
anfängt sich selbst zu bilden.
sueddeutsche.de: Glauben Sie,
jeder Mensch entwickelt irgendwann einen solchen Lernwillen wie
Sie?
Bach: Wahrscheinlich nicht. Aber jeder von uns hat besondere
Talente. Und ich bin davon überzeugt, dass jeder früher oder später
diese Talente nutzt, um sich weiterzuentwickeln. So funktioniert
Ehrgeiz. Dafür braucht man keinen Master und kein Diplom.
Lesen
Sie auf der nächsten Seite, wie Schule funktionieren kann.
Bildung
ohne Lehrer "Die deutschen Bürger sind das Produkt von
Zwangserziehung"
17.02.2010,
sueddeutsche.de: Trotzdem
sind Schul- und Studienabschlüsse oft die Voraussetzung für einen
Job. Wie können sich Schulabbrecher auf dem Arbeitsmarkt
behaupten?
Bach: Ich rate ihnen: Findet etwas, worin Ihr gut seid.
Baut Eure Fähigkeiten in diesem Gebiet aus. Arbeitet - auch wenn Ihr
kein Geld dafür bekommt. Macht auf Euch aufmerksam. Dann bekommt Ihr
auch einen Job, weil die Leute irgendwann erkennen, dass Ihr in dem,
was Ihr tut, gut seid.
sueddeutsche.de: Sie haben sehr früh
Karriere bei Apple gemacht, sind heute erfolgreicher Software-Tester.
Wie konnten Sie ohne Schulabschluss so erfolgreich werden?
Bach:
Indem ich nicht die Ideen anderer Leute kopiert habe, die mir
irgendjemand vorgesetzt hat. Stattdessen bin ich selbst aktiv
geworden und habe etwas Neues entwickelt. Und ich habe den Leuten
meine Entwicklungen gezeigt - so lange bis sie auf mich zugekommen
sind.
sueddeutsche.de: In Deutschland herrscht Schulpflicht,
selbst wenn Kinder und Eltern es wollten: Sie können nicht einfach
die Schule abbrechen.
Bach: Das finde ich kurios. Deutschland
glaubt, Kinder müssten offizielle Schulen besuchen, um gute Bürger
zu werden. Das ist ein Widerspruch. Wie kann ich die Meinung von
Bürgern, die zwangserzogen wurden, als freie Meinung ansehen? Die
deutschen Bürger sind das Produkt von Sklaverei. Deutsche Politiker
sagen, die Schulpflicht ist richtig. Das tun sie nur, weil ihnen
diese Idee eingetrichtert wurde, während sie selbst jahrelang
gezwungen waren, in Klassenzimmern zu sitzen. Ich glaube, dass nur
eine freie Erziehung auch eine freie Meinungsbildung möglich
macht.
sueddeutsche.de: Was würde passieren, wenn sich plötzlich
alle Kinder dazu entschieden, die Schule zu schmeißen?
Bach: Was
soll schon passieren? Lehrer würden protestieren, weil sie ihren Job
verlieren, aber die Erde würde sich weiterdrehen. Vielleicht würde
die Welt sogar besser werden, denn Kinder, die gezwungen wurden, zu
lernen, werden irgenwann zu gefährlichen Erwachsenen, die ebenfalls
wieder Leute zwingen zu lernen.
sueddeutsche.de: Wie sollte Schule
sein, damit sie funktioniert?
Bach: Ich finde das Prinzip der
Montessori-Schulen gut. Jedes Kind sucht sich dort aus, was es gerade
lernen möchte. Und selbst wenn es in der Schule nichts lernen
möchte: Man lernt sein ganzes Leben, Bildung hat nichts mit Schule
zu tun.
James Bach ist der Sohn von Richard Bach, dem Autor
von "Die Möwe Jonathan". Er ist ein international
angesehener Experte für Software-Testing. Mit 16 verließ er die
Schule, mit 20 war er leitender Manager bei Apple. Heute stehen seine
Arbeiten auf dem Lektüreplan in Stanford und am MIT. Sein Buch "Die
Freibeuter-Strategie - Durch selbstbestimmtes Lernen zum Erfolg"
erscheint in Deutschland im März. Foto: Daniel
Åberg
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1224604&kat=10&man=3
(13.05.2010)
(Inhalt - Auszüge)
Der damalige Chef des
Nürnberger Volksschulamtes, Manfred Schreiner, - er ist bis heute im
Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) auf Landesebene
aktiv, stellt heute unter neuer Perspektive dazu fest:
"…
»Es ist ein Fehler, solche Familien in einen Topf mit notorischen
Schulschwänzern aus sozial verwahrlosten Verhältnissen zu werfen«,
Wissenschaftliche Untersuchungen hätten belegt, dass das
Leistungsniveau von Homeschooling-Kindern »sehr hoch« ist. Die
Familien seien bildungsbeflissen, meist relativ wohlhabend, in
Vereinen aktiv und in einem Bildungsnetzwerk miteinander
verbunden.
»Heute würde ich solche Fälle im Dialog klären«,
betonte der erfahrene Schulmann, »da muss man keinen rechtlichen
Prinzipien-Streit anzetteln.«
Auf die gesetzliche
Schulpflicht will auch Schreiner nicht verzichten, er könnte sich
aber eine Initiative im Landtag vorstellen, die es per Verordnung
erlaubt, diese Pflicht auch außerhalb staatlicher Schulen zu Hause
bei regelmäßigen Leistungstests der Kinder und Betreuung durch eine
Schule abzuleisten. »Das österreichische Modell finde ich ganz
gut.«
Schreiner erteilt derzeit selbst eine Art
Hausunterricht. Er hilft seinen Enkelkindern. »Wenn ich mitkriege,
welchem Druck die schon ausgesetzt sind, könnte ich fast zum
überzeugten Homeschooling-Großvater werden.«
http://www.fr-online.de/top_news/2511538_Trauma-Schulalltag-Die-taegliche-Beschaemung.html
Zwei
bis dreimal pro Tag klingelt bei der Elterninitiative "Lernen
ohne Angst" das Telefon. Bei der Hotline des bundesweiten
Vereins melden sich Mütter und Väter, die nicht mehr weiterwissen,
weil ihre Kinder Schule als Qual erleben. Viele von ihnen haben
bereits einen Gesprächs-Marathon hinter sich: Klassenlehrerin,
Schulleiter, oft auch die Schulaufsicht. Weil sie dort gescheitert
sind, landen sie bei Leuten wie Angelika Bachmann, die ehrenamtlich
für den Elternverein arbeitet. In den Gesprächen geht es um
Lehrergewalt an ganz "normalen" Schulen in all ihren
Facetten.
http://www.fr-online.de/top_news/2621835_Neurobiologe-Dawirs-Hyperaktive-Weltentdecker.html
Hyperaktive
Weltentdecker"
"Nicht das Kind ist krank, sondern das
System": Neurobiologe Ralph Dawirs spricht im FR-Interview über
die Diagnose ADHS, Probleme des Frontalunterrichts und die Interessen
der Pharmaindustrie.
www.leben-ohne-schule.de
http://www.focus.de/schule/heft/inhalt/aktuelle-ausgabe_aid_28772.html
In
der Ausgabe von Focus Schule geht es um die "22 Irrtümer der
Erziehung" Der erste aufgeführte Irrtum ist: "Kinder
brauchen Grenzen und Regeln",
die anderen sind auch
toll.
http://www.unerzogen-magazin.de/archiv/?view=md&mid=8
Ausgabe
zu Gehirn gerecht
lernen
http://andrestern.online.fr/presse01/koelner-treff.avi
----------------------------------------------------------
Alles
zusammen hat folgendes Gemeinsam respektvoller Umgang mit Kindern,
Kinder sind gleichwürdig. Liebe, emotionale Sicherheit und
Selbstbestimmtheit sind die größten Geschenke, die wir unseren
Kindern mit auf den Weg geben können, wirkliches Verständnis für
das Kind, das ihm erlaubt, selbst sein Bestes zu geben. Und zwar
nicht, weil es Strafe fürchtet oder gefallen möchte, sondern aus
seinem eigenen freien Willen heraus. Weil es sich verstanden fühlt
und frei entfalten darf. Kinder haben von Anfang an eine eigene
Persönlichkeit und sind damit menschlich und sozial kompetente
Partner. Kinder sind schon fertige Persönlichkeiten von Anfang an.
Kinder entwickeln sich von ganz allein, so ist es von der Natur
festgelegt. Sie haben von sich aus einen ganz natürlichen starken
Drang zu lernen und sich zu entwickeln. Diese Philosophie kommt in
den oben aufgeführten Quellen vor (Bücher und DVD's). Da diese
Denkweise schon beginnt, wenn das Baby im Bauch einer Mutter ist,
gehören auch Bücher zu Schwangerschaft, Geburt u. Babyalter dazu.
Wenn moeglich, diese Formulare nicht mehr benutzen, sondern die oben stehende Unterschriftenliste zum Sammeln.
Signez la pétition en cours pour légaliser Homeschooling en
Allemagne !
Homeschooling (école à la maison)
n’est pas autorisé en Allemagne (l’état punit les parents qui
instruisent leurs enfants à la maison avec des amendes et jusqu’à
enlever le droit de garde de ses enfants).
Tous,
indépendamment de la nationalité et de l’âge, peuvent signer la
pétition qui va jusqu’au 16 juin 2010.
La pétition
se trouve sur
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11495
-
Traduction en anglais :
http://educatinggermany.7doves.com/
-
Instructions en anglais:
http://www.hslda.org/hs/international/Germany/201005170.asp
Toute
personne qui signe cette pétition aide les familles en Allemagne qui
veulent instruire leurs enfants à la maison.
Qui n’a
pas accès à l’internet ou qui n’a pas d’adresse E-Mail peut
compléter le formulaire ci-joint (en anglais) et le faxer ou
l’envoyer par courrier.
Link sur l’école à la
maison en France : http://www.lesenfantsdabord.org/
Lilly
Firma la petizione per legalizzare Homeschooling in
Germania !
Homeschooling (scuola in casa o scuola
familiare) non è lecito in Germania. Lo stato punisce i genitori che
istruiscono i propri bimbi in casa fino al punto di togliere il
diritto di tutela.
Tutti, indipendentemente della
nazionalità e dell’età, possono firmare la petizione che va fino
al 16 giugno 2010.
La petizione si trova su
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11495
-
Traduzione in inglese :
http://educatinggermany.7doves.com/
-
Istruzioni in inglese :
http://www.hslda.org/hs/international/Germany/201005170.asp
Ogni
persona che firma questa petizione aiuta le famiglie tedesche che
vogliono istruire i loro bimbi in casa.
Per chi non ha
accesso all’internet oppure che non ha un indirizzo E-Mail può
riempire il formulario (in tedesco -
http://www.now2web.de/epeths/Petition11495TextUndFormular.pdf)
e mandarlo per fax oppure per posta come indicato.
Link
per la scuola in casa in Italia :
http://www.pianetamamma.it/il-bambino/nido-asilo-e-scuola/scuola-in-casa-esperienze-di-homeschooling-in-italia.html